Die Frauenarztpraxis                    Gynäkologie und Ästhetik

Dr. med. Katrin Aschfalk   

 

Krebsvorsorge

Die zuverlässige Früherkennung ist uns ein ganz besonderes Anliegen. Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen beinhaltet diese, ab dem 20. Lebensjahr die Abstrichentnahme vom Gebärmutterhals und die vaginale Tastuntersuchung. Ab dem 30. Lebensjahr kommen das Abtasten der Brust und ab dem 50. Lebensjahr die rektale Untersuchung hinzu.  

Ab dem 50.Lebensjahr können Sie bis zum 55. Lebensjahr jährlich, anschließend zweijährlich eine Stuhluntersuchung auf Blut durchführen lassen, solange, bis bei Ihnen eine Darmspiegelung durchgeführt wurde. 

Zusätzlich bieten wir Ihnen gerne an, Ihre Vorsorge durch moderne, zusätzliche Untersuchungen individuell sinnvoll zu ergänzen:

vaginale Ultraschalluntersuchung: Die Beurteilbarkeit der inneren Organe bei der Tastuntersuchung ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Sie ist umso geringer, je mehr Ihre Bauchmuskulatur angespannt ist und je stärker Ihre Bauchdecken sind. Unabhängig von diesen Faktoren bietet die Untersuchung mit einem hochmodernen Ultraschallgerätes und einer hochauflösenden Ultraschallsonde die Möglichkeit, die inneren Genitalorgane (Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter) und die Blase detailliert zu beurteilen. So können kleine Veränderungen der inneren Organe, lange bevor sie bei der Tastuntersuchung auffällig werden, früh entdeckt werden.

Brustultraschall: Die Untersuchung mittels eines hochmodernen Ultraschallgerätes und einer hochauflösenden Ultraschallsonde ist strahlenfrei. Sie ermöglicht die Früherkennung kleinster Veränderungen der Brust. Die Ultraschalluntersuchung ist bei dichtem Brustdrüsengewebe der Mammografie überlegen. 

Dünnschichtzytologie (Thin Prep): Diese Untersuchung stellt eine Alternative zur herkömmlichen Abstrichuntersuchung dar. Durch die Beseitigung von Abstrichverunreinigungen ermöglicht sie die genauere und somit sicherere Beurteilung des Gebärmutterhalses im Rahmen der Früherkennung.

Immunologische Blasenkrebsfrüherkennung: Dieser Test ermöglicht die Früherkennung eines Harnblasenkarzinoms.

Immunologische Darmkrebsfrüherkennung: Dieses Verfahren bietet gegenüber dem Hämocculttest entscheidende Vorteile:

- die Nahrungsunabhängigkeit (keine Diät vor der Stuhlgewinnung) 

- keine besonderen Voraussetzungen bei der Stuhlgewinnung 

- den gezielter Nachweis von verborgenem Blut

Sie leistet damit eine wesentlich höhere Genauigkeit bei der Früherkennung bösartiger Dickdarmneubildungen.